(02.02.2010)
Hamburg - Die Hamburger Hafen und Logistik AG („HHLA“) und der EUROGATE-Konzern planen gemeinsam ein Netz von Terminals für den Containerumschlag im deutschen Binnenland aufbauen. In der Startphase hat das Joint-Venture die Aufgabe, Terminalkonzepte zu entwickeln, Standortkonzeptionen zu prüfen, Anlagen mit integrierten Depots zu bauen und gegebenenfalls zu vermarkten. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für maritime Transport- und Logistikketten im Hinterland der deutschen Seehäfen nachhaltig zu verbessern.
Während bisherige Hinterland-Terminals vor allem auf die Bedürfnisse der kontinentalen Verkehre ausgerichtet sind, sollen die „Full-Service“-Hinterland-Terminals insbesondere für die heutigen und zukünftigen Anforderungen des wachsenden Aufkommens im Containerverkehr in globalen Transportketten ausgelegt sein. Mit integrierten Depots bieten die Anlagen auch Lagerkapazitäten in unmittelbarer Nähe zu den Zielmärkten, teilt die HHLA auf der Unternehmenswebsite mit.
„Wir bauen im Hinterland modernste Terminals, mit denen sich hohe Containermengen noch besser bündeln lassen“, so HHLA-Vorstandsmitglied Dr. Jürgens. „Nur so erhöhen wir die Chancen für weitere Verlagerungen von der Straße zur Schiene. Das Potenzial dafür ist groß.“
Mit Flächen für die Containerlagerung, Abstellgleisen und Serviceangeboten wie Container-Reparatur entsprechen die geplanten Terminals dem Bedarf von Operateuren im Kombinierten Verkehr und sollen so beispielsweise die Voraussetzungen für die Bildung effizienter Shuttle-Systeme auf der Schiene zwischen Seehafen- und Hinterland-Terminal verbessern.
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